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Oberschopfheim feiert 2013 sein Jubiläum

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Lohbachhexen

Die älteste Gruppe der Narrenzunft - die Lohbachhexen

Die Fasent in Oberschopfheim gibt es schon seit alters her, obwohl sie früher nie über die Ortsgrenzen hinaus bekannt wurde. Angeregt durch die bereits bestehenden Hexengruppen, in den umliegenden Orten, bildeten sich im Jahre 1953 die Oberschopfener Hexen. Sie trugen eine schaurige Gummi-Hexenmaske, einheitliche rote Kopftücher mit weißen Punkten auf einem Holzgestell, an welchem auch geflochtene Strohzöpfe mit kleinen Schellen befestigt waren. Die Füße steckten in weißen langen Spitzenunterhosen in Ringelsocken und Strohschuhen. Ein roter Rock,ein dunkelblauer Peter, sowie eine blaue Schürze mit Flicken ergänzt das Häs. So trieben die Hexen in Oberschopfheim ihr Unwesen. Sobald sie von Kindern gesichtet wurden, rief man ihnen nach:

Giezig,
giezig isch die Hex,
un wenn sie nit so giezig wär,
no gäb si au e Güzili her!
Schelle, schelle sechser
alli alti Hexe
bißt mi e Floh,
weiß nit wo, am Popo!

Danach verteilten die Oberschopfener Hexen an die Kinder Güzili. Ab dem Jahre 1957 organisierte die Stänglihocker Narrenzunft die Fasent in Oberschopfheim. Und 1959 nahmen auch die Oberschopfener Hexen zum erstenmal am Fasentumzug teil. Ihr Hexenmeister war Anton Braun.Von diesem Jahr an waren die Hexen regelmäßig an dem örtlichen Fasentumzug dabei und besuchten auch andere Narrenzünfte. Nach Auflösung des Elferrates im Jahre 1968 blieben die Hexen in loser Form zusammen. Erst im Jahre 1978 setzten sich Vertreter der Oberschopfener Hexen und der wiedergegründeten Stänglihocker Narrenzunft an einen Tisch. Man beschloß die Hexen in die Narrenzunft aufzunehmen - unter dem Namen Lohbachhexen, benannt nach einem Bach der vom Oberschopfener Wald durch das Dorf plätschert. Seither trinken und waschen sich die Lohbachhexen nur noch mit Lohbachwasser (nicht nur an der Fasent). Mit der Aufnahme in die Narrenzunft wurde auch eine Holzmaske nach Vorlage der Gummimaske vom Prechtaler Holzschnitzer Franz Lang geschnitzt. Das Häs behielt man bei. In diesem Häs sind die Lohbachhexen bei vielen Veranstaltungen zu bewundern.

Kontakt

Heiko Mescheder, Hexenmeister

 


Die Lohbachhexen im Jubiläumsjahr 2012

 

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